Panzerwelse
Metallpanzerwels
Corydoras aeneus
Der Klassiker unter den Panzerwelsen: robust, gesellig und unermüdlich am Boden unterwegs. Eine der besten Einsteigerarten überhaupt.
Corydoras sp. "Rio Tomo"
Standortvariante mit dunkler Kopfmaske und warm kupferfarbenem Körper. In Pflege und Ansprüchen ein typischer, unkomplizierter Panzerwels.
Weiches bis mittelhartes, leicht saures Wasser entspricht dem Herkunftsgebiet am besten, notwendig ist es für die reine Pflege jedoch nicht. Entscheidend sind Sauberkeit und Stabilität – niedrige Nitratwerte und wöchentliche Teilwasserwechsel.
Unter Standortbezeichnungen wie "Rio Tomo" werden Panzerwelse gehandelt, die aus einem bestimmten Fluss stammen und sich farblich von der jeweiligen Ausgangsform unterscheiden. Kennzeichnend für diese Variante ist der dunkel maskierte Kopfbereich, der scharf gegen den warm kupfer- bis orangebraunen Körper abgesetzt ist. Auf den Flanken zeichnen sich die Reihen der Knochenplatten deutlich ab.
Im Verhalten unterscheidet sich die Form nicht von anderen mittelgroßen Panzerwelsen: ein ruhiger, geselliger Bodenfisch, der den Tag gründelnd verbringt und in der Gruppe deutlich sicherer auftritt.
Da Standortformen nicht immer eindeutig zugeordnet sind, empfiehlt es sich, beim Nachkauf auf dieselbe Bezugsquelle zu achten, wenn man eine einheitliche Gruppe aufbauen möchte.
Feiner Sand als Bodengrund ist Voraussetzung, dazu ein großzügiger offener Bereich zum Gründeln. Wurzeln, Laub und breitblättrige Pflanzen liefern Schatten und Struktur.
Ein Bodengrund aus Sand hat neben dem Schutz der Barteln einen weiteren Vorteil: Futterreste bleiben oben liegen und können aufgenommen werden, statt zwischen Kieselsteinen zu verderben.
Eine leichte bis mittlere Strömung wird angenommen. Das Becken sollte gut eingefahren und mit ausreichend Filterleistung ausgestattet sein.
Allesfresser mit Vorliebe für tierische Kost. Absinkende Futtertabletten, Granulat, Frostfutter (weiße und schwarze Mückenlarven, Artemia, Cyclops) und Lebendfutter bilden eine ausgewogene Grundlage.
Gefüttert wird gezielt in den Bodenbereich, am besten in der Dämmerung. Eine reine Versorgung über Reste anderer Fische ist nicht ausreichend.
Die Vermehrung folgt dem üblichen Corydoras-Schema. Ein größerer Wasserwechsel mit kühlerem Wasser bei gleichzeitig reichhaltiger Fütterung setzt den Reiz zum Ablaichen.
Die Eier werden in T-Stellung übergeben und anschließend an Scheiben, Wurzeln oder Pflanzen geheftet. Eine Brutpflege findet nicht statt, weshalb die Eier für die Aufzucht abgesammelt werden sollten.
Nach drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven; gefüttert wird ab dem Aufzehren des Dottersacks mit Mikrowürmchen und Artemia-Nauplien. Sauberkeit im Aufzuchtbehälter ist der wichtigste Erfolgsfaktor.
Wie alle Panzerwelse betreibt auch diese Form Darmatmung und steigt regelmäßig zur Oberfläche.
Standortformen werden im Handel gelegentlich unter wechselnden Namen geführt. Für die Pflege ist das ohne Belang – die Ansprüche mittelgroßer Panzerwelse aus dem Orinoco- und Amazonasgebiet sind praktisch identisch.
Panzerwelse
Corydoras aeneus
Der Klassiker unter den Panzerwelsen: robust, gesellig und unermüdlich am Boden unterwegs. Eine der besten Einsteigerarten überhaupt.
Panzerwelse
Corydoras panda
Cremeweiß mit schwarzer Augenbinde, schwarzer Rückenflosse und schwarzem Schwanzfleck – der auffälligste Panzerwels für kleinere Becken.
Panzerwelse
Corydoras leucomelas
Fein gesprenkelter Panzerwels mit markant schwarz gezeichneter Rückenflosse. Gesellig, unkompliziert und in der Gruppe ausgesprochen lebhaft.
Vergesellschaftung
Friedlich und ohne Einschränkungen gesellschaftstauglich. Salmler, Bärblinge, kleine Barben und ruhige Zwergbuntbarsche passen gut.
Eine Artgruppe ab acht Tieren ist deutlich lebhafter als eine kleine Gruppe. Wer mehrere Panzerwelsarten pflegen möchte, sollte statt vieler Kleingruppen lieber zwei große Gruppen halten.
Größere, räuberische Fische und Arten, die den Boden aggressiv verteidigen, sind keine geeigneten Partner.